Biografie

Der in Österreich geborene Gernot kam 1961 nach Kanada, zunächst für ein Jahr Fotografie in einem Fotostudio in Ontario. Gernot ist professioneller Fotograf, Maler, Bildhauer und Pädagoge in den Bereichen Bildende Kunst und Design. In den 1960er bis 1980er Jahren stellte er in privaten und öffentlichen Galerien aus, unterrichtete Malerei, hielt Vorlesungen an Colleges und Universitäten in Kanada und Australien und unterrichtete 25 Jahre lang Kunst und Design am Sheridan College in Toronto, Ontario. Gernot hat viele Preise gewonnen; Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen Firmen- und Privatsammlungen in Nordamerika und Australien. Die Kraft und Schönheit der nördlichen Küstenberge von British Columbia erinnerte ihn an seine Heimat in Österreich und inspirierte ihn, von Toronto nach Atlin zu ziehen. 1980 gründete, entwarf und baute er das Atlin Art Center und war 28 Jahre lang der Leitgedanke. Seine Kunstkurse brachten über 1000 Teilnehmer aus aller Welt nach Atlin. 2010 beendete er die Kunstprogramme, um zu seiner eigenen Arbeit in Malerei / Zeichnung und Fotografie zurückzukehren.

 

Diese Zeugnisse sind jedoch nicht vollständig für Gernots inspirierende Wirkung auf Studenten und Kollegen verantwortlich. Gernot ist mehr als ein Künstler und Lehrer, er ist ein Abenteurer. Zu seinen Erfahrungen zählen Bergsteigen in großer Höhe, Marathonlauf, Wildwasserkanufahren und Wettkampfskifahren. Er nutzt diese Aktivitäten als Metaphern, um Innenlandschaften mit der gleichen Leidenschaft und Integrität zu erkunden, die seine körperlichen Aktivitäten charakterisieren.

 

Gernot hat die alpine Wildnis seit über 60 Jahren ausgiebig erforscht, da seine Leidenschaft auch die Erforschung der Wildnis ist. Er bot Bergführer und Bootscharter im Norden von British Columbia an. Er ist stark motiviert, auf diese Aktivitäten zu reagieren; „Leidenschaft bedeutet handlung, sonst wird es heuchelei“. Es ist offensichtlich in seiner Arbeit, dass die menschliche Beziehung zur Erde und zueinander ein tiefes Anliegen ist. Das Land - die Berge sind seine spirituellen Mentoren. Jahrelang träumte er davon, in der Gegend von Whistler zu leben, und zog 2014 nach Mount Currie.

Gernots einzigartige Erfahrungen und Perspektiven liefern einen Großteil des Inhalts seiner Arbeit und seiner Unterrichtsphilosophie, in der er einzigartiges Geschichtenerzählen mit Humor, Respekt für die menschlichen Fähigkeiten, Mitgefühl für menschliche Fehler und ein Talent zum Finden und Teilen von philosophischen und ästhetischen Einsichten in alltägliche Erfahrungen kombiniert.

 

Es ist nicht die visuelle Landschaft, die Gernots Interesse weckt. Die Sohle liegt wie in allen Dingen im Geist des Berges, der zu ihm spricht. Seine Arbeit weckt das Bewusstsein, wo wir auf der Suche sind, um mit der universellen Wahrheit verbundener zu leben. Gernot sagt: "Das Land als Universum ist der Inhaber der ultimativen Wahrheit, der Wahrheit, die wir nicht manipulieren können, wir müssen sie respektieren und danach streben, danach zu leben." Das Konzept in seiner Kunst, das mit den „Rope Drawings“ beginnt, basiert auf der Beziehung oder dem Mangel an Beziehung, die wir als globale Gesellschaft mit der universellen Wahrheit haben. Das Universum kann in uns liegen, und unser Geist kann der Weg zu diesem Universum und darüber hinaus sein. “